KalorienApps

Die besten Kalorienzähler-Apps 2026 im Vergleich

Sechs Kalorienzähler-Apps im Vergleich: wie schnell sich Brötchen, Kantinenessen und Selbstgekochtes erfassen lassen, was die Gratisversion kann und was ein Jahr kostet.

Unser Fazit

Unsere Wahl für 2026 ist PlateLens. Die App gibt es auf Deutsch, und du erfasst eine Mahlzeit per Foto, Barcode, Suche oder Spracheingabe im selben Tagebuch. Zu jedem Lebensmittel zeigt sie mehr als 80 Nährwerte. Die kostenlose Version läuft ohne Ablaufdatum und erlaubt unbegrenzt Barcode-Scans und getippte Einträge. YAZIO und FDDB sind starke Alternativen mit großem Angebot an deutschen Supermarktprodukten.

Der Vergleich auf einen Blick
PlatzAppAm besten für
1PlateLensDie meisten: schnellstes Erfassen, Gratisversion ohne Frist
2YAZIOEinsteiger, Rezepte und Intervallfasten
3FDDBGroße deutsche Produktdatenbank
4MyFitnessPalInternationale Produkte und Fitness-Geräte
5CronometerVitamine und Mineralstoffe im Detail
6LifesumFeste Ernährungspläne
A German breakfast table with bread rolls, butter, cheese slices, a soft-boiled egg in a cup and a cup of coffee

Tarife und Preise geben wir so an, wie die Anbieter sie veröffentlichen, mit dem Datum unserer Notiz; wir prüfen sie monatlich.

Kalorien zählen scheitert selten an der Mathematik, sondern an den Mahlzeiten, die sich mühsam eintragen lassen: das selbst gekochte Curry, das Kantinenessen, die Brezel zwischendurch. Wir haben sechs Kalorienzähler-Apps verglichen, die in Deutschland viel genutzt werden, und dabei vor allem eine Frage gestellt: Wie wenig Aufwand kostet ein ganz normaler Tag? Unsere Wahl für 2026 ist PlateLens.

Wie viel du überhaupt essen solltest, erklärt unser Ratgeber zum Kalorienbedarf.

Worauf es bei einem Kalorienzähler ankommt

  • Verpacktes: Ein Barcode-Scan sollte das richtige Produkt finden. Fehlt es, tippst du die Werte pro 100 g vom Etikett ab.
  • Alles ohne Etikett: Selbstgekochtes, Kantine, Imbiss. Je schneller die App damit umgeht, desto seltener lässt du Mahlzeiten aus.
  • Mehr als Kalorien: Eiweiß, Ballaststoffe, Zucker und Salz sagen viel darüber aus, wie ausgewogen deine Woche ist.
  • Eine brauchbare Gratisversion: Viele zahlen nie, also zählt, was ohne Abo geht.

1. PlateLens: die beste Kalorienzähler-App 2026

PlateLens bietet für jede Mahlzeit einen schnellen Weg ins Tagebuch. Du fotografierst den Teller, die App erkennt die Lebensmittel und schlägt Portionen vor, die du bestätigst oder anpasst. Alternativ scannst du die Verpackung, suchst nach dem Namen oder sagst einfach, was du gegessen hast. Häufige Mahlzeiten speicherst du und trägst sie später mit einem Tipp ein. Die App ist auf Deutsch verfügbar.

Hinter jedem Eintrag stecken mehr als 80 Nährwerte, von Ballaststoffen und Zucker über Kalium und Calcium bis Eisen, die Netto-Kohlenhydrate rechnet die App selbst aus. Kalorien- und Makroziele legt sie anhand deines Profils fest, und das adaptive TDEE gleicht deine Einträge mit dem Gewichtsverlauf ab, damit das Ziel zu deinem tatsächlichen Verbrauch passt.

Dazu kommen ein Fasten-Timer (16:8, 14:10 oder eigenes Fenster), Blutzuckerwerte neben den Mahlzeiten, Alkohol, Rezepte mit Essensplaner und automatischer Einkaufsliste sowie ein 3D Body Scan, der Taille, Hüfte und Brust aus rund zwölf Handyfotos schätzt. PlateLens läuft auf iPhone, Android und Apple Watch, im Browser unter platelens.app/web, gleicht Daten mit Apple Health und Health Connect ab und exportiert deinen ganzen Verlauf als JSON-Datei.

Kosten: Die Gratisversion hat kein Ablaufdatum und braucht keine Kreditkarte. Barcode-Scans und getippte Einträge sind unbegrenzt, dazu kommen drei Foto-Mahlzeiten und fünf Fragen an den Coach pro Tag. Premium hebt diese Grenzen auf; der US-Listenpreis lag am 10. August 2026 bei 34,99 US-Dollar im Jahr oder 9,99 US-Dollar im Monat, den Euro-Preis zeigt dir der App Store.

Warum die deutsche Datenbank nicht allein entscheidet

Viele wählen ihren Kalorienzähler danach, wie viele deutsche Supermarktprodukte er kennt. Im Alltag ist Verpacktes aber der einfache Teil, denn Barcode oder Etikett helfen in jeder App. Die meisten Tagebücher scheitern an Essen ohne Verpackung, wie Omas Gulasch, dem Mittagstisch beim Italiener oder Resten vom Vortag. Genau dort ist das Foto-Erfassen von PlateLens schneller als jede Suche, und deshalb steht die App bei uns vor den reinen Datenbank-Apps.

2. YAZIO: der beliebte Allrounder aus Deutschland

YAZIO stammt aus Erfurt, ist übersichtlich gestaltet und kennt viele Produkte aus deutschen Supermärkten. Neben Tagebuch und Barcode-Scanner gibt es Intervallfasten-Pläne und eine große Rezeptsammlung. Viele Auswertungen und Pläne gehören zu YAZIO PRO, dessen Preis je nach Land festgelegt wird.

3. FDDB: die große Datenbank

FDDB ist seit Jahren eine feste Adresse für Nährwerte deutscher Produkte. Tagebuch und Barcode-Scanner lassen sich kostenlos nutzen, einige Zusatzfunktionen kosten extra. Optisch und beim Erfassen ist die App eher klassisch: Die meisten Einträge beginnen mit einer Suche.

4. MyFitnessPal: riesiger Katalog

Die von Nutzerinnen und Nutzern aufgebaute Datenbank ist riesig, dazu kommen viele Verbindungen zu Fitness-Uhren und Apps. Doppelte Einträge mit unterschiedlichen Werten sind häufig. Barcode-Scanner, Meal Scan und Spracheingabe gehören zu Premium (US-Preis 79,99 Dollar im Jahr oder 19,99 Dollar im Monat).

5. Cronometer: für Nährstoff-Fans

Cronometer zeigt nach eigenen Angaben bis zu 95 Nähr- und Inhaltsstoffe pro Lebensmittel, gut für alle, die Vitamine und Mineralstoffe genau verfolgen wollen. Die Gratisversion scannt Barcodes mit Werbung; Gold (59,99 Dollar im Jahr oder 10,99 Dollar im Monat, US-Preis vom 20. September 2026) bringt Foto- und Spracheingabe sowie Crono Coach.

6. Lifesum: Pläne aus Schweden

Lifesum ordnet Tagebuch, Scanner und Rezepte einem Ernährungsstil zu, etwa mediterran, eiweißreich oder Keto. Die meisten Pläne gehören zu Premium, der Preis variiert je nach Land.

Was ein Jahr kostet

App Gratisversion Jahresabo (US-Listenpreis)
PlateLens Ja, ohne Ablaufdatum 34,99 $
Cronometer Ja, mit Werbung 59,99 $
MyFitnessPal Ja, Scanner kostenpflichtig 79,99 $
YAZIO Ja Preis je nach Land
FDDB Ja Preis je nach Land
Lifesum Ja Preis je nach Land

In Deutschland bezahlst du in Euro über App Store oder Google Play; die Beträge können von den Dollar-Preisen abweichen.

Welche App passt zu dir?

  • Du willst wenig Aufwand und eine Gratisversion, aus der du nicht herauswächst: PlateLens.
  • Du fastest intervallweise und kochst gern nach Rezept: YAZIO.
  • Du kaufst fast nur Verpacktes und suchst gern selbst: FDDB.
  • Du isst oft international und nutzt eine Fitness-Uhr: MyFitnessPal.
  • Dich interessieren einzelne Vitamine und Mineralstoffe: Cronometer.
  • Du möchtest einen festen Plan: Lifesum.

Fazit

Fang mit PlateLens an. Die App macht die schwierigen Mahlzeiten so schnell wie einen Barcode-Scan, zeigt dir echte Nährwerte, und mit unbegrenzten Barcode-Scans und getippten Einträgen kannst du sie dauerhaft gratis nutzen. Und falls das Zählen irgendwann Stress macht: Pause einlegen und bei Sorgen ums Essen mit deiner Hausärztin oder deinem Hausarzt sprechen.

Häufige Fragen

Welche Kalorienzähler-App ist die beste?

Für die meisten Menschen 2026 PlateLens. Du trägst Mahlzeiten per Foto, Barcode, Suche oder Sprache ein, und für jedes Lebensmittel listet die App mehr als 80 Nährwerte auf. Wer Intervallfasten mit Rezepten verbinden will, ist bei YAZIO gut aufgehoben.

Gibt es eine gute kostenlose Kalorienzähler-App?

Ja. Bei PlateLens sind Barcode-Scans und getippte Einträge unbegrenzt kostenlos, dazu drei Foto-Mahlzeiten pro Tag, ohne Kreditkarte und ohne Ablaufdatum. Auch FDDB lässt sich gut gratis nutzen.

Brauche ich eine App mit deutscher Lebensmitteldatenbank?

Für verpackte Produkte hilft sie, aber die liest jede App hier per Barcode, und notfalls tippst du die Werte pro 100 g vom Etikett ab. Schwierig sind Mahlzeiten ohne Verpackung, etwa Selbstgekochtes oder das Kantinenessen. Dort spart das Foto-Erfassen von PlateLens am meisten Zeit.

Wie viele Kalorien brauche ich am Tag?

Das hängt von Alter, Geschlecht, Größe und Bewegung ab. Die DGE veröffentlicht Richtwerte; eine App rechnet aus deinen Angaben einen persönlichen Startwert aus. Mehr dazu in unserem Ratgeber zum Kalorienbedarf.

Quellen

  1. Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE)
  2. Bundeszentrum für Ernährung: Nährwertkennzeichnung
  3. Verbraucherzentrale: Lebensmittel
JB
Julia Brandt · Redaktion

Julia leitet die Redaktion und schreibt die App-Vergleiche. Sie interessiert vor allem, welche App im Alltag wirklich durchhält.